26 Mär

Nah dran an Fernost

Studieren in Fernost – wer macht das eigentlich? Die Zahlen [PDF] sagen uns : Nur 4 Prozent der westdeutschen Abiturienten zieht es an ostdeutsche Hochschulen, in die umgekehrte Richtung machen sich aber 22 Prozent auf den Weg. Wieso tauchen die ausgezeichneten ostdeutschen Hochschulen so selten auf der Landkarte der Abiturienten auf? Es ist an der Zeit, sein Bündel zu schnüren und aufzubrechen. Aufzubrechen in eine spannende Hochschullandschaft, die wir euch hier in den kommenden Wochen vorstellen werden.

Feuerwerk in Ostdeutschland
Copyright: John Todt/www.pixelio.de

Wie studiert es sich im Osten? Oder bauen wir mit solchen Sätzen nur eine Mauer in den Köpfen auf? Gibt es überhaupt Unterschiede zwischen den „neuen“ und den „alten“ Bundesländern? Erinnern wir uns, die Mauer fiel 1989. Erinnern wir uns wirklich? Schließlich waren die meisten heutigen Abiturienten damals nicht einmal geplant, sie surften nicht durchs Netz, sondern saßen höchstens im Sandkasten.

Jetzt, 20 Jahre später, machen sie ihr Abitur und planen das Studium, der deutsche Bundeskanzler ist eine Kanzlerin aus der Uckermark und Dresden liegt mitten in Europa. Für viele im Westen ist Ostdeutschland aber noch wie ein fernes exotisches Land, sozusagen Fernost. Oder?

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  1. johannes schreibt am 26.03.2009:

    viele Studienortentscheidungen haben auch mit den Erfahrungen und Empfehlungen der Eltern zu tun. Wenn die auch noch nie im fernen Osten oder Westen waren, dann ist der Horizont ein anderer.

  2. Ferdy schreibt am 27.03.2009:

    Ich glaube den meisten Schülern ist nur nicht bewusst, was für gute Hochschulen es in den neuen Bundesländern gibt, wenn die Kampagne darauf aufmerksam machen kann, hat sie ihr Ziel doch schon erreicht.

  3. ESR schreibt am 27.03.2009:

    Osten ist cool. Gutes Studium, gute Stimmung. Besser, wenn das gar nicht so viele wissen. sonst kommen die alle. Nicht weitersagen: http://www.studentenparadies-jena.de.

  4. Hans schreibt am 27.03.2009:

    Ich hätte uns übrigens gerne http://www.ostblog.de genannt. Politisch natürlich nicht ganz so korrekt (wie Fernost ;-), aber der Name war ohnehin schon vergeben, klar. Wir hätten ihn natürlich viel mehr verdient!

  5. Nutella schreibt am 27.03.2009:

    btw: Das Bild oben, das zeigt Dresden! http://de.wikipedia.org/wiki/Dresden :-)

  6. tini schreibt am 27.03.2009:

    coole sache … dann wissen vielleicht ma die westdeutsche bevölkerung auch was für schöne städte die neuen bundesländer zu bieten haben … ick musste leider feststellen , dass viele noch nich ma wissen, wo die liegen :( …. also, baut ne karte in euren projekt mit ein , wo ihr genau zeigt, wo die hochschulenstadt liegt ;) ….

    lg aus stralsund …

  7. Florian schreibt am 27.03.2009:

    @Tini:

    eine sehr gute Idee, vielleicht werden wir dies im Schueler VZ berücksichtigen.

    mfg Florian Campus Spezialist Uni Magdeburg

  8. Eugen Team Fernost schreibt am 27.03.2009:

    @ tini: die Karte kommt und so einiges mehr. Ich kann euch verraten, dass euch auf diesem Blog noch einige Überraschungen erwarten.
    Grüße, Eugen

  9. mirco schreibt am 27.03.2009:

    ich finde, der spot ist eine beleidigung. die unis sollten durch qualitative lehre von sich reden. da kommen die leute von ganz allein.

  10. Jan Rechlitz @ Fernost schreibt am 27.03.2009:

    @ Mirco

    Eben nicht, das ist ja genau das Problem. Schau dir doch mal die Rankings an, da liegen kleine ostdeutsche Hochschulen oftmals in der Spitzengruppe und werden dennoch gemieden. Sehr gutes Beispiel in “meinem Gebiet”. An der TU Ilmenau gibt es den Studiengang “Angewandte Medienwissenschaft”: Top Aubildung, super Ausstattung, kleine Seminargruppen, sehr großer Praxisbezug, moderne Gebäude. Der Studiengang liegt zusammen mit Medienwissenschaft an der Uni Erfurt im absoluten Spitzenfeld beim Che-Uni-Ranking im Bereich “Medien- / Kommunikat.-Wissenschaft, Journalistik”.

    Und, werden die beiden Unis nun überlaufen von westdeutschen Studienanfängern? Mitnichten. Stattdessen quilt die Kölner Uni, die im selben Ranking am Ende des Feldes dümpelt über vor Studenten und kann sich vor Studienbewerbern nicht retten. Dazu der Umstand, dass an den beiden Thüringer Unis keine Studiengebühren gezahlt werden müssen, in Köln schon (von den zusätzlich anfallenden Semesterbeiträgen sowie den Lebenshaltungskosten ganz zu schweigen).

    So, dann erkläre mir einmal bitte jemand, warum dennoch die Uni Köln der Uni Erfurt bzw. der TU Ilmenau vorgezogen werden, wenn es um den Bereich “Medien- / Kommunikat.-Wissenschaft, Journalistik” geht!

    Wenn weder die Qualität, noch die (enorm) geringeren Kosten als Argumentation alleine nicht ausreichen, scheint das Problem im Image begründet zu sein. Und Imageprobleme lassen sich nunmal am besten und effektivsten mit einer entsprechenden Imagekampagne beheben, die mit Vorurteilen und falschen Eindrücken aufräumt, die ersteinmal Aufmerksamkeit generiert und daran anschließend mit Information Aufklärungsarbeit betreibt.

  11. Kati schreibt am 28.03.2009:

    Ich empfinde es ebenso. Die Hochschulen im Osten sind teilweise Spitze in Forschung und Lehre, aber niemand nimmt es wahr. Für viele Westdeutsche Schüler kommt es gar nicht erst in Frage sich in Hochschulen in den Neuen Bundesländern zu bewerben. Sie existieren schlichtweg einfach irgendwie nicht in Ihren Köpfen.

  12. Alex schreibt am 28.03.2009:

    Da habt ihr auf jeden Fall recht. Trotzdem sollte eine solche Kampagne den Osten nicht als Kuriosum bewerben, das es sich lohnt zu entdecken wie eine verrückte Touristenattraktion. Ein Studium in den neuen Bundesländern ist schließlich kein Abenteuerurlaub. Dass die Aktion Leute anlockt, die sich von guten Studienbedingungen überzeugen lassen und nicht solche, die nur mal “eine total spannende Erfahrung im Osten” haben wollen, bezweifle ich sehr.

  13. Felix schreibt am 29.03.2009:

    ich finde die Kampagne vor dem Hintergrund schlecht, dass auch im Osten (wo es keine einzige Exellenzuni gibt!) jeder Euro für die Verbesserung von Forschung und Lehre gebraucht wird, denn es gibt neben den genannten guten Bedingungen in einzelnen Fächern (wie Medienwissenschaft und Ingenieurwissenschaften) auch überfüllte Hörsäle (etwa in Geites-und Sozialwissenschaften) und Unis die derzeit an ihre Kapazitätsgrenzen und drüber arbeiten (wie in Jena und Leipzig).

    Es erscheint zwar vernünftig in zwei, drei Jahren, wenn die einknickenden Geburtenzahlen wirklich an den ostdeutschen Hochschulen ankommen und es in Westdeutschland doppelte Abiturjahrgänge gibt, einige westdeutsche Schulabgänger zum Studium zu bewegen, dann aber nicht mit einer so plumpen Werbekampagne, die auf falschen Klischees aufbaut und viel zu flippig und uninformativ ist für eine solche wichtige und ernste Entscheidung ist (also ich hätte mich von sowas nicht angesprochen gefühlt). Fakten ,wie Betreuungsrelationen und Ausstattung in einzelnen Fächern sind doch viel wichtiger. Also Werbung mit guten Bedingungen.

    und zu der Frage: warum kommen die Wessis nicht, obwohl es in meinem Fach gute Studienbedingungen gibt? tja, weil die meisten Schulabgänger (ca. 70 %) einen Hochschulstandort wählen, der nah ihr Heimat ist (kann man sehr gut in den Statistiken nachlesen). dies erklärt auch warum die Uni Köln überlaufen ist und die TU Ilmenau nicht.
    nebenbei ist für zahlreiche Studienanfänger auch wichtig in einer attraktiven Großstadt zu leben (egal ob das sinnvoll ist), und davon gibt es ja im Osten nicht allzu viele und diejenigen die es gibt wie Dresden, Potsdam, Leipzig und Jena ziehen auch genügend Studierende an.

  14. Norbert schreibt am 30.03.2009:

    Wer es aus dem Westen erst einmal bis Magdeburg geschafft hat (von Braunschweig nur 90km entfernt, tatsächlich!), will teilweise gar nicht mehr weg von hier. Und, liebe zukünftige westdeutsche Studienbewerber: Ihr seid nicht allein. 16 Prozent der Erstsemester an der Hochschule Magdeburg-Stendal kommen heute schon aus den alten Bundesländern. Das heißt, insgesamt haben wir in Magdeburg und Stendal etwa 1.000 Studis aus dem Westen. Dazu kommen einige hundert ausländische Kommilitonen. Noch Fragen?
    http://www.studieren-im-gruenen.de/

  15. Charly schreibt am 31.03.2009:

    ich finde auch , dass viele einfach aus Nichtwissen den Osten abwerten. Wenn ich, die aus Bayern kommt, sage ich will nach Dresden studieren gehen , dann werde ich immer schief angeschaut!

  16. Lutz schreibt am 02.04.2009:

    Ich finde auch, dass die Kampagne am richtigen Punkt ansetzt. Zuerst Interesse für den Osten wecken(oder vielmehr - den Leuten den Osten ins Gedächtnis rufen). Und wer sich interessiert, informiert sich auch. Verweise gibt’s hier ja. Mit drögen Informationen allein lockt man doch keinen hinter’m Ofen vor.

  17. kiki schreibt am 08.04.2009:

    Tja, wo fange ich an…erstmal gut dass mal etwas unternommen wird um das Ansehen der Ostunis und FHs zu verbessern.
    ABER: ich bezweifle obdas hier der richtige Weg ist, wer bloggt denn hier? das sind doch zumeist Studenten die bereits hier studieren - oder war da bisher mal einer aus den alten Bundesländern dabei? Wie lange sieht sich jemand eine ihm unbekannte Website auf der Suche nach Infos an? 3 sek, 10 Sek, 20 Sek. Und selbst innerhalb einer Minute erschliesst sich auf dieser website niemandem was denn gute Argumente sind um hier zu studieren.

    Dabei gäbe es so viele gute Argumente, kleinere Hörsäle, top technische Ausstattung, direkter Kontakt zu den Profs, keine überfüllten Studiengänge und last but not least und sicher eines der wichtigsten Pros: die Lebenshaltungskosten sind hier doch erheblich günstiger als im Westen. Kein Stress bei der Wohnungssuche- ach mir fielen noch tausend Sachen ein…

    Diie Idee mit der website ist gut aber ich bezweifle ob sie viel bewirkt und finde es dann wirklich auch schade ums Geld. Die Pro’s müssten sich einem sofort - quasi auf den ersten Blick erschliessen, das würde mehr Abiturienten neugierig machen. Die Sartseite hier ist nur verwirrend.

    Im übrigen, ich weiß wovon ich rede: ich komme aus Bayern und lebe seit 6 Jahren in Brandenburg und bin jetzt im 3 Semester an der FH Stendal Fernstudium - und bin begeistert.
    Aber mit der website hätte mich keiner gelockt - sorry.

  18. Kira schreibt am 13.04.2009:

    Moin,
    ich finde die Idee toll und die Umsetzung verspricht viel. Vor allem Natur- und Ingenieurswissenschaften müssen ordentlich promoted werden, hier gibt es excellente Betreuung, weil wenig Studierende! Und die werden gesucht, gebraucht, gelockt und später gut bezahlt. Drauf los!

  19. paolo pinkel schreibt am 13.04.2009:

    irgendwie hab ich das gefühl, dass die meisten kommentare hier gefaked sind ^^

  20. Eugen Team Fernost schreibt am 14.04.2009:

    @paolo
    wir ( http://www.studieren-in-fernost.de/wir/ ) melden uns hier auch zu Wort, ja! Und um es noch deutlicher zu machen, sind wir ab jetzt am “Team Fernost” hinter unseren Namen zu erkennen. ^_^

  21. Alumno Meyer schreibt am 10.08.2009:

    Ich habe den Eindruck, hier wird die Situation erst schlecht geredet, um sie dann verbessern zu können. Kann es sein, dass die 5% der westdeutschen Abiturienten, die im Osten studieren, ziemlich genau der Zahl der ostdeutschen Abiturienten, die im Westen studieren entsprechen. So ungefähr 10.000 Leute hier wie dort? Die neuen Bundesländer - ohne Berlin wohlgemerkt - wären demnach durchaus durchschnittlich vertreten.

    Sicher, man kann aus der Tatsache, dass die allemeisten jungen Menschen lieber in Köln als in Ilmena studieren, eine Anti-Ost-Verschwörung stricken. Aber bei Leipzig gegen Eichstätt oder Berlin gegen Speyer käme auf das gleiche wenig erstaunliche Ergebnis. Es geht in erster Linie um attraktive Studienstädte und nicht um den besten Betreuungsschlüssel oder gar den innerdeutschen Ost-West-Konflikt.

  22. Hans Team Fernost schreibt am 11.08.2009:

    Absolute Zahlen sind hierbei kaum aussagekräftig. Die Abwanderungsquote aus den neuen in die alten Länder beträgt 19 % , die aus den alten in die neuen Länder 4 %.

    http://www.hochschulkampagne.de/dateien/HIS-Infoverhalten-Studienanfaenger-2009.pdf

    Zusätzlich wird es in Ostdeutschland in den nächsten jahren einen dramatischen Rückgang der Studienanfängerzahlen geben, während im Westen doppelte Jahrgänge an die Hochschulen drängen. Deswegen haben Bund und Länder den Hochschulpakt 2020 geschlossen, diese Kampagne ist eine flankierende Maßnahme:

    http://www.bmbf.de/de/6142.php

    Wie kommst Du darauf, dass wir unvergleichbare Hochschulstandorte - hüben wie drüben - vergleichen?

  23. Hans Team Fernost schreibt am 11.08.2009:

    “In absoluten Zahlen betrachtet, studieren im Wintersemester 2007/08 deutlich mehr Studien-
    anfänger mit einer in Ostdeutschland erworbenen Hochschulzugangsberechtigung in West-
    deutschland als umgekehrt (13.000 vs. 8.900).” (S. 5 in der HIS-Studie)

  24. Nathan schreibt am 11.08.2009:

    Mir fällt bei diesen Zahlenspielen zunächst einmal auf, dass:
    wenn 13.000 19% sind, dann gibt es 68.421 Schüler mit HZB in den Neuen Bundesländern (mit irgendetwas um die 10 Mio. Einwohnern ohne Berlin), die anfangen zu studieren - egal wo, und
    wenn 8.900 4% sind, dann gibt es 222.500 Schüler mit HZB im den Alten Bundesländer (mit um die 70 Mio. Einwohnern), die anfangen zu studieren - egal wo.
    Das Studienanfängernverhältnis von 1:3 überrascht doch bei einem Einwohnerverhältnis von 1:7
    Das lässt für mich nur zwei Schlussfolgerungen zu:
    entweder in den Neuen Bundesländern gibt es wesentlich mehr Schüler mit HZB
    oder wesentlich mehr Schüler mit HZB nehmen tatsächlich auch ein Studium auf.
    Ich bin mir nicht sicher in wie weit, das jetzt die Diskussion weiter voran treibt, außer dass, falls in den Alten Bundesländern tatsächlich weniger Schüler mit HZB ein Studium aufnehmen, dort verstärkt Abiturienten überhaupt für ein Studium begeistert werden müssten und in der Folge - aufgrund begrenzter Studienplatz “vorort” - auf die Neuen Bundesländer und ihre hervorragenden Studienbedingungen hingewiesen werden.

    Könnte aber auch sein, dass ich da jetzt einen massiven Denk- oder Verständnisfehler unterliege und mich in gleichem Maße lächerlich mache.

  25. Hans Team Fernost schreibt am 14.08.2009:

    Besser spät als nie, aber das wurde mir mathematisch zu heiß - ich habe mich zunächst bei unseren Experten schlaugemacht. Zum einen erhält deine Rechnung erhebliche Rundungsfehler: Das Verhältnis der Bevölkerung in Ost und West ist nicht 1:7, sondern 1:5,2. Das Studienanfängerverhältnis läge nach deiner Rechnung nicht bei 1,3, sondern bei 1:3,3. Und das summiert sich. Denn unsere Zahlen berücksichtigen zum anderen keine Bildungsinländer, von denen es im Westen mehr als im Osten gibt. Und last not least hat Sachsen-Anhalt 2007 das zwölfjährige Gymnasium eingeführt, was die ostdeutschen Studierendenzahlen erhöht hat (Mecklenburg-Vorpommern hat das 2008 getan, was in diese Zahlen aber noch keinen Eingang gefunden hat, Sachsen und Thüringen waren schon immer zwöjjährig, Brandenburg und die alten Bundesländer werden es erst ab 2009 bis 2016). Die Studierneigung ist in Ost und West mittlerweile nahezu identisch. Insofern gibt es - zumindest in diesem Fall - für alles eine statistische Erklärung!

  26. Hans Team Fernost schreibt am 14.08.2009:

    Lächerlich haben wir uns aber beide nicht gemacht, oder? Es geht ja schließlich um eine gute Sache! ;-)

  27. Gutschein schreibt am 08.12.2009:

    ich war jetzt 2 mal im Urlaub da, möchte unbedingt drüben studieren. Eure Seite ist echt super :-)

  28. Martin schreibt am 14.02.2010:

    Ich glaube, das Problem liegt nicht bei den ostdeutschen Unis. Dass diese sehr gut sind, bezweifle ich keineswegs und dass man dort hervorragend ausgebildet wird auch nicht. Das Problem ist eher der schlechte Ruf Ostdeutschlands allgemein. Meine Entscheidung NICHT in ODL zu studieren hing keineswegs mit dem Leumund der dortingen Unis zusammen sondern mit meinem negativen Bild vom Leben ins ODL. Wenn ich an den Osten denke, denke ich an hässliche, graue Städte. An eine abwandernde Jugend. An Neonazis und Ostalgie. Trübsinnig, langweilig und grau.
    Ob das nun der Realität entspricht spielt keine Rolle, es ist mein subjektiver Eindruck und den teilen sehr sehr viele Leute. Offenbar wird Ostdeutschland auch von den jungen Ostdeutschen mehr und mehr als unattraktiv empfunden - weshalb gäbe es sonst eine so hohe Abwanderung ?

  29. Studentin schreibt am 19.02.2010:

    Hallo :-D keine einzige Person die ich aus meinem Bekannten-/Freundeskreis kenne hat es wegen Unwohlsein in den Westen Deutschlands verschlagen. Grund war immer das Thema Arbeitsplatz und mehr Lohn. Wenn es jemand in die Weite Welt zog, dann gleich ins Ausland um Sprachkenntnisse zu trainieren. Deine Auffassung ist witzig :-D aber denk ruhig weiter was du willst :-D

  30. Hans Team Fernost schreibt am 19.02.2010:

    Hier eine aktuelle Studie zu dem Thema… es ist schon oft das Image des Ostens - im Westen. So wenig das auch mit der Realität zu tun haben mag. Aber wir arbeiten ja dran…
    http://www.che-consult.de/cms/?getObject=371&getNewsID=1033&getCB=398&getLang=de

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