HIN UND WEG
Dem verdutzten Passanten zerplatzt eine Seifenblase am Hut, durch die Lüfte fliegen Kissen, und im Leipziger Hauptbahnhof - hört man - werden alle Menschen Brüder. Immer wieder sorgen mysteriöse Flashmobs in den letzten Wochen und Monaten für Verwirrung. Vor allem in Leipzig und Dresden.

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So schnell wie sie aufgetaucht sind, sind sie auch wieder verschwunden. Flashmobber verabreden sich vor allem im Internet zu scheinbar völlig sinnlosen Aktionen: zu einer Kissenschlacht auf dem Leipziger Augustusplatz oder zum kollektiven Seifenblasen- pusten. Alle Beteiligten machen dann für kurze Zeit wie auf Kommando das Gleiche, um wenig später wieder in der Menge unterzutauchen. Bei der Aktion Freeze Leipzig erstarrten Studenten fünf Minuten lang spontan in ihrer Bewegung - und das mitten in der Einkaufsmeile. Neben dem Spaß geht es auch darum, zu sehen wie die anderen darauf reagieren.
Sogar die Werbung hat die Flashmobs inzwischen für sich entdeckt. Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls organisierte die Telekom einen spontanten Menschenauflauf auf dem Leipziger Hauptbahnhof, auf dem alle Beteiligten gemeinsam die Ode an die Freude sangen. Plötzlich erschien dann auch noch Paul Potts aus der Masse der Zuschauer und stimmte mit ein. Und auch um für mehr Bildung zu demonstrieren, werden die Flashmobs inzwischen genutzt. Einfrieren, sich tot stellen, tanzen - an diesen Aktionen beteiligten sich am Dienstag rund 100 Studenten der Technischen Universität Dresden in Einkaufszentren, auf dem Theaterplatz und vor dem Landtag.










wo bekommt man denn info’s für den nächsten flashmob in leipzig
grüsse tomtom
@TOMTOM
Schau doch mal im Netz nach, in studivz gibt es da ne eiegen Gruppe …