Alles, was Recht ist

Wenn du gerne mal nach dem Rechten schaust, Ordnung für dich das halbe Leben ist oder du dein gesellschaftliches Umfeld mit all seinen Facetten nur so aufsaugst – dann informier dich doch über die Studienrichtung Rechts- und Gesellschaftswissenschaften.

Generell gilt: Ein hohes Maß an Selbstdisziplin ist das A und O, Sitzfleisch und eine Vorliebe für abstrakte Texte sind von Vorteil. Wenn Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Themen deiner Bettlektüre sind und du darüber hinaus weltoffen und wortgewandt bist, dann bist du in dieser Studienrichtung sicher gut aufgehoben. Dein Einsatzgebiet ist vielseitig. Richter oder Rechtsanwalt sind die Klassiker, du kommst aber auch im Journalismus unter, in Verbänden oder Parteien, im Verwaltungswesen oder der Sozialarbeit.

Rechts- und Gesellschaftswissenschaften - Zusammenleben studieren
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Rechts- und Gesellschaftswissenschaften - Zusammenleben studieren

Wer sich für Recht, Staat und Gesellschaft interessiert, der studiert oft Gesellschafts- oder Staatswissenschaften. Ob als Politologe oder Soziologe, als Verwaltungswissenschaftler oder Jurist: Nach dem Studium möchtest du dich mit dem Zusammenleben von Menschen beschäftigen. Dabei geht es aber weniger um soziale Arbeit als um übergeordnete Fragen: Wie lässt sich gesellschaftliches Zusammenleben regeln? Wie werden Gesetze und Verordnungen von den Gerichten ausgelegt? Und wie funktioniert Gesellschaft eigentlich in der Praxis?

Vor allem das Jurastudium ist sehr lernintensiv, denn zunächst müssen viele Gesetze gelernt werden.

Aber auch in den anderen Gesellschaftswissenschaften ist Durchhaltevermögen gefragt. Du musst dir viel Wissen aneignen und dich dabei immer wieder selbst motivieren. Neben Klausuren werden auch Seminararbeiten geschrieben. Wenn du ein gutes Sprachgefühl hast und auch abstrakte Themen gut beschreiben kannst, bist du hierbei im Vorteil. In Soziologie oder Politikwissenschaft spielen neben Theorien auch Zahlen eine wichtige Rolle. Du lernst, Statistiken zu verstehen und zu interpretieren. Alle Gesellschaftswissenschaftler müssen in Studium und Beruf mit Argumenten überzeugen. Deshalb sind auch soziale Fähigkeiten wie kommunikative Stärke und Konfliktfähigkeit gefragt.

Rechts- und Gesellschaftswissenschaftler finden sich nach dem Studium meist im öffentlichen Bereich wieder.

Die meisten Juristen arbeiten als Anwalt. Neben immer mehr Stellen in der Privatwirtschaft landen etwa 5% im Staatsdienst. Dort findet der größte Teil der Verwaltungswissenschaftler seinen Job. Die Tätigkeitsfelder von Soziologen und Politologen sind breit gefächert. Ein Teil bleibt an der Hochschule oder arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Parlamenten oder der Verwaltung. Viele Politologen finden sich auch in internationalen Organisationen oder Verbänden. Dort kümmern sie sich um Planungsprozesse, Lobbyarbeit oder politische Kommunikation. Ein großer Teil der Absolventen landet als Journalist oder Öffentlichkeitsarbeiter im Medienbereich. Der Berufseinstieg von Gesellschaftswissenschaftlern gestaltet sich oft etwas holprig. Bei Juristen ist die Konkurrenz groß, weil es sehr viele Absolventen gibt. Als Richter oder Staatsanwalt kommen nur die besten Absolventen in Frage. Vor allem selbständige Anwälte müssen sich erst am Markt etablieren. Im Sozial- oder Verwaltungswesen stehen die Chancen trotz leerer Staatskassen gut. Allerdings sind die Verdienstmöglichkeiten hier meist begrenzt. Bei Politologen und Soziologen kommt es auf die richtige Spezialisierung an. Die Studiengänge sind nicht auf ein klar definiertes Berufsziel ausgerichtet. Wer während des Studiums erste Berufspraxis sammelt, erarbeitet sich gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Das Jurastudium umfasst drei Rechtsgebiete: Zivilrecht, Strafrecht und Öffentliches Recht.

Im Hauptstudium kommt ein wählbarer Schwerpunktbereich hinzu. Das kann zum Beispiel Medienrecht oder Unternehmensrecht sein. Im Politikstudium stehen die Bereiche Politische Theorie, Politisches System der BRD, Analyse und Vergleich politischer Systeme und Internationale Beziehungen auf dem Stundenplan. Darüber hinaus spielen auch Staatsorganisationsrecht und Wirtschaftsphilosophie eine Rolle. Wie auch bei der Soziologie gehören Empirische Sozialforschung und Statistik zum Curriculum. Verwaltungswissenschaftler beschäftigen sich im Studium neben der Verwaltungslehre vor allem mit Öffentlichem Recht. Weitere Inhalte sind Wirtschaft und Fragen des Personalmanagements.

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Wie lässt sich gesellschaftliches Zusammenleben regeln? Wie werden Gesetze und Verordnungen von den Gerichten ausgelegt? Und wie funktioniert Gesellschaft eigentlich in der Praxis?

1 Kommentar

  • 1

    Nicirvan Khamoka 11.09.2011 16:59:52

    politikwissenschaft

    Was für einen Schulabschluss muss man haben um politikwissenschaftler zu werden ? Muss man Abitur oder Fachabitur haben ?

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