Wie werde ich ... Geologe?
Andreas Knobloch arbeitet seit sechs Jahren erfolgreich bei der Beak Consultants GmbH, einem mittelständigen Ingenieurbüro mit 35 Mitarbeitern. Sein Arbeitsalltag ist sehr abwechslungsreich – einen typischen Ablauf gibt es nicht.

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- Moderne Computerprogramme ermöglichen eine detaillierte Auswertung der Erdoberfläche.
- © Andreas Knobloch
Mal arbeitet Knobloch im Büro, anderntags hat er im Gelände zu tun, um Proben zu nehmen. „Räumlich und zeitlich muss ein Geologe flexibel sein – einen straff geregelten Achtstundentag kann es dabei natürlich nicht geben. Der Arbeitsalltag reicht von der täglichen Arbeit am Firmensitz über ein- bis mehrtägigen Dienstreisen in Deutschland bis hin zu mehrwöchigen oder gar -mehrmonatigen Aufenthalten im Ausland. Langweilig wird es dabei nicht!
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- Andreas Knobloch im Gelände.
- © Andreas Knobloch
„Ausschlaggebend für mein Studium der Geologie waren mein Interesse an den geologischen, chemischen und physischen Eigenschaften des Untergrundes“, erzählt Andreas Knobloch. Schon als Kind sammelte er, wie viele Studenten der Geologie, Minerale und Gesteine.
Er entschied sich für ein Studium an der TU Bergakademie Freiberg aufgrund der langen Tradition der Uni. Die vielen Exkursionen sowie die Gelände- und Kartierungspraktika überzeugten den heutigen Geowissenschaftler: „Praktisch gesehen hat mich vor allem das breite Studien- und Fächerangebot im Bereich der Geowissenschaften an der Bergakademie Freiberg fasziniert.“
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- Geologen arbeiten meistens im Team.
- © Andreas Knobloch
Die Berufsaussichten für Geologen bewertet Andreas Knobloch durchaus positiv: „Wieder gesucht werden in Zukunft Geologen in der Rohstofferkundung zur Sicherung des Energie- und Rohstoffbedarfs – vor allem im Bereich Erdöl, Erdgas und Geothermie. Zunehmende Bedeutung kommt immer mehr der Vorhersage von Georisiken zu. Vor allem in Bereichen dichter Besiedlung, Industrialisierung, Infrastruktur, intensiven Bergbaus und Landwirtschaft ist eine genaue und flächenscharfe Prognose von Georisiken wichtig.“
Zu den klassischen Einsatzbereichen eines Geologen gehören Einrichtungen wie, Hochschulen, Geologische Landesämter, Wasserwirtschafts- und Stadtplanungsämter sowie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Gut zu wissen: Der Frauenanteil in den Geowissenschaften ist durchaus beträchtlich. Geologe ist überhaupt kein Männerberuf. Einen Tipp hat Andreas Knobloch noch: Angehende Geologe sollten eine gute Beobachtungs- und Erfassungsgabe besitzen sowie Ausdauer an Arbeiten im Gelände und im Labor.
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