Die Welt der Zahlen und Elemente

Erlenmeyerkolben und Satz des Pythagoras sind nur zwei Beispiele dafür, dass du es in diesen Disziplinen zu wahrer Unsterblichkeit bringen kannst. Wenn du nicht gerade die letzten Rätsel des Universums löst, geht es um ganz praktische Dinge: die Speicherung von Musik auf einem MP3-Player, neue Arzneimittel oder den Versuch, ahnungslosen Schülern beizubringen, was Entropie ist. Alles, was du dafür brauchst, ist logisches Denken, Neugierde und einen guten Taschenrechner. Oder modern ausgestattete Labore.

Als Universalgenie bist du dann in nahezu allen Branchen gefragt: ob in Forschung und Lehre, bei Banken und Versicherungen oder in der Industrie. Kleiner Wehrmutstropfen: Ohne Master geht es oft allerdings nicht.

Mathematik und Naturwissenschaften - exakte Ergebnisse
Zoom
Mathematik und Naturwissenschaften - exakte Ergebnisse

Mathematik und Naturwissenschaften studieren heißt logische Probleme analytisch zu lösen. Im Studium erwartet dich aber etwas anderes als in den Schulfächern Mathe, Physik oder Chemie. An der Hochschule geht es weniger darum, Formeln anzuwenden. Du musst komplizierte Probleme von verschiedenen Seiten betrachten und sie mit Hilfe von Logik durchdringen. Du kannst dich ernsthaft für die Schönheit eines mathematischen Beweises begeistern? Du arbeitest gerne experimental, um naturwissenschaftliche Gesetze zu verstehen? Dann bringst du wahrscheinlich die nötige fachliche Eignung mit.

Naturwissenschaftler beschäftigen sich mit Vorgängen aus der natürlichen Umwelt.

Auf der Basis von Beobachtung erkennen sie eine Systematik, die sie zu verstehen versuchen. Physiker beschäftigen sich zum Beispiel mit dem Inneren von Atomen. Chemiker analysieren einzelne Stoffe und ihr Zusammenspiel. Biologen erklären die Gesetzmäßigkeiten des Lebendigen. Berührungsängste gegenüber anderen Naturwissenschaften solltest du nicht haben – im Berufsalltag wird oft interdisziplinär gearbeitet. Als logisches Fundament aller Naturwissenschaften dient die Mathematik. Oft ermöglicht sie erst die Modellbildung durch logische Rückschlüsse. In der Regel wenden Naturwissenschaftler bekannte Lösungsschemata auf unbekannte Probleme an. Wo dies nicht zur Erkenntnis führt, sind Querdenker gefragt, die neue Lösungswege entwickeln.

Die Berufsaussichten sind vor allem für Mathematiker sehr gut.

Das liegt daran, dass sie Aufgaben und Abläufe optimieren können, die bereits sehr gut durchdacht sind. So lassen sich gerade bei wirtschaftlichen Aufgaben die entscheidenden Details für den Erfolg finden. Auch die Nähe zur Informatik ist für dich als Mathematiker vorteilhaft, denn Mathematiker arbeiten oftmals in den Bereichen IT und Software-Entwicklung. Traditionell sind Mathematiker häufig bei Banken oder Versicherungen tätig. Bei Biologen sind die Perspektiven je nach den gewählten Studienschwerpunkten sehr unterschiedlich. Wer sich im Studium auf Biotechnologie oder Molekularbiologie spezialisiert, hat allerdings gute Chancen auf einen Traumjob. Auch Physiker arbeiten oft in Hochtechnologie-Branchen, meist im Team mit Ingenieuren. Im Mittelpunkt der Tätigkeit stehen häufig Forschung und Entwicklung. Aufgrund ihrer universellen Ausbildung arbeiten Physiker oft in Bereichen, für die es noch keine eigenen Studiengänge gibt. Chemiker kommen meist in der Industrie unter, zum Beispiel in den Bereichen Vertrieb oder Produktionssicherheit. Für die Bereiche Forschung, Entwicklung und Verfahrensentwicklung wird fast immer ein Doktortitel vorausgesetzt.

Für alle Fächer gilt, dass in deutschen Schulen qualifizierte Lehrer mit naturwissenschaftlichen Fächern fehlen.Hier sind die Einstellungschancen sehr gut.

Typische Fächer sind neben Mathematik die Naturwissenschaften Physik, Chemie und Biologie. Eine exotischere Studienwahl ist Geologie oder Meteorologie. Mathematiker werden ab dem ersten Semester im abstrakten Denken geschult. Das Curriculum setzt dort an, wo der Mathe-Leistungskurs aufgehört hat. Auf dem Stundenplan stehen Lineare Algebra, Analytische Geometrie, Analysis und Angewandte Mathematik. Dazu kommt ein Nebenfach, häufig Physik, Informatik, Wirtschaftswissenschaften oder Philosophie. Im Chemie- und Biologiestudium gehört neben der theoretischen Auseinandersetzung von Anfang an die Arbeit im Labor zum Studienalltag.

Als logisches Fundament aller Naturwissenschaften dient die Mathematik. Oft ermöglicht sie erst die Modellbildung durch logische Rückschlüsse.

Studieren in Fernost Im Netz