Profs & Projekte Vom Studieren und Probieren
Theater sollte überall zum Schulunterricht dazu gehören. Das findet jedenfalls Professorin Marion Küster von der Hochschule für Musik und Theater Rostock. „Kinder brauchen die Freiräume und Übungsmöglichkeiten, die ihnen im Darstellenden Spiel geboten werden“, so die 53-Jährige.

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- Wir alle spielen Theater – Vorhang auf!
- © Hochschule für Musik und Theater Rostock
Dabei unterscheidet sie zwischen dem Fach Theater und spielendem Lernen in anderen Fächern. „Beides ist sehr wichtig für die physische, geistige und psychische Entwicklung von Heranwachsenden und den Umgang miteinander“, so Küster.
Diesen Dreiklang erleben die Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Rostock im Studium des Beifachs Darstellendes Spiel sowie im zukünftigen Masterstudiengang Theaterpädagogik. „Gerade künftige Lehrer erhalten hier die Chance“, sagt die Professorin, „sich intensiv mit den Möglichkeiten von Theater in der Schule sowie Theater in künstlerischen oder sozialen Arbeitsfeldern auseinanderzusetzen“. Dazu gehört, dass sie sich neben den theoretischen vor allem praktische Grundlagen für Theaterspielformen, Körper- und Stimmtraining aneignen.
Dabei erhalten die angehenden Pädagogen viel Unterstützung durch die Lehrenden der Hochschule. „Der Kontakt untereinander ist sehr eng und für alle konstruktiv“, erzählt Küster, die selbst als Schauspielerin gearbeitet hat, bevor sie die Theaterpädagogik für sich entdeckte. „Ich freue mich über jeden Studierenden, der später in eine Schule geht und dort Kinder und Jugendliche dabei begleitet, mit den Methoden des Theaters zu selbstbewussten Erwachsenen zu werden.“
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„Theater und Theaterpädagogik sind zwei verschiedene Dinge – und beide gehören in den Schulalltag. Denn gerade Kinder und Jugendliche brauchen Spielraum, um ihre Persönlichkeit zu entwickeln und einen Zugang zu Theater zu finden.“
Marion Küster, Professorin für Darstellendes Spiel und Theaterpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock
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