Im Reich der Daten und Bytes

Der Rohstoff unserer Zukunft sind Informationen. Ob in der elektrischen Zahnbürste, im Handy, im Flugzeugträger oder in uns selbst. Ohne Informatik geht es nicht. Sie ordnet und verwaltet Daten, um sie als Informationen nutzbar zu machen.

Wer dabei nur an Computer und Programmiersprachen denkt, liegt daneben. Vielmehr kommt es auf das Lösen komplexer mehrdimensionaler Gleichungen und logischer Probleme an. Da das aktuellste Lehrmaterial meist auf Englisch ist, sind sichere Fremdsprachenkenntnisse nötig.

Hast du dir deine Teildisziplin ausgesucht – von Medien- über Bio- bis hin zu Wirtschaftsinformatik ist alles drin –, so stehen dir viele Türen offen. Vielleicht entwickelst du ja bald ein intelligentes Navigationssystem oder den MP3-Player mit terabyte-großem Speicher?

Informatik - Zukunft studieren
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Informatik - Zukunft studieren

Informatik studieren heißt auf ein Zukunftsfeld zu setzen. Mittlerweile sind IT und Software allgegenwärtig – vom Geldautomaten bis hin zur Steuerungselektronik von Autos. Solche Systeme werden von Informatikern entwickelt. Noch mehr als andere Menschen müssen sie sich lebenslänglich weiterbilden. Computersysteme werden immer leistungsfähiger. Damit ändern sich auch die Möglichkeiten der Vernetzung und die Datenkomplexität. Kaum eine Studienrichtung ändert sich so dynamisch wie die Informatik. Du solltest also neugierig sein. Ansonsten kommt es vor allem auf ein sehr gutes mathematisches Verständnis an.

Informatiker beschäftigen sich nicht nur mit Programmen, wie du sie von deinem Rechner kennst.

Sie erarbeiten auch Steuerungssoftware oder Programme zur Berechnung komplexer Probleme. Hier wird die Schnittstelle zur Mathematik deutlich. Die Fragestellungen ähneln sich in beiden Fächern, wobei Informatiker sie anwendungsorientiert bearbeiten. Hierfür solltest du ein ausgeprägtes logisches und abstraktes Denkvermögen mitbringen. Das hilft dir dabei, Probleme systematisch zu strukturieren und zum Beispiel softwaregestützte Lösungen zu finden. Außerdem musst du Aufgabenstellungen aus anderen Fachgebieten verstehen lernen. Wer zum Beispiel ein Programm für den medizinischen Bereich schreiben möchte, muss die eigentliche Aufgabenstellung verstehen: Welches konkrete Problem liegt vor und mit welchem Ziel soll eine Lösung erarbeitet werden? Disziplinen, mit denen Informatiker häufig zu tun haben, sind Physik, Chemie, Wirtschaft und Elektrotechnik. Für das Studium und die spätere Weiterbildung musst du fit in Englisch sein. Fast die gesamte Fachliteratur gibt es nur in englischer Sprache.

Informatiker finden sich in zahlreichen Berufsfeldern und nahezu allen Branchen von der Automobilindustrie bis zur Medizintechnik.

Sie arbeiten sehr häufig im IT-Bereich oder als Software-Entwickler. Neben der Entwicklung finden sie ihren Job auch bei der Wartung oder im Vertrieb von Software, Hardware und Netzwerkkomponenten. Ein zunehmender Teil der studierten Informatiker bleibt aufgrund des großen Bedarfs der Wissenschaft erhalten. Neben der Forschung werden vor allem für die Lehre zusätzliche Kräfte benötigt. Das gilt nicht nur für die Hochschulen, sondern auch die Schulen. Die Berufsaussichten für Informatiker sind gut, auch wenn es im Gegensatz zu Ingenieuren kein klares Berufsbild gibt. Zahlreiche Institutionen und Unternehmen beklagen einen Mangel an qualifizierten Informatikern. Der größte Teil der Absolventen findet daher innerhalb kürzester Zeit einen attraktiven Job.

In den ersten Semestern eines Informatikstudiums stehen Grundlagenfächer im Mittelpunkt.

Eigentlich sieht der Stundenplan kaum anders aus als bei angehenden Mathematikern. Zum Curriculum gehören zum Beispiel Algorithmen, Analysis, Lineare Algebra und Stochastik. Ein weiterer Bereich ist die technische Informatik, bei der es um die Funktion von Hardware und systemnaher Software geht. Später kommen praktische Aspekte wie der Aufbau von Datenbanken hinzu. Das Erlernen von Programmiersprachen und Softwareprojekte werden auch gelehrt. Dieser Anteil ist aber der theoretischen Auseinandersetzung und mathematischen Beweisführung untergeordnet.

In den ersten Semestern sieht der Stundenplan kaum anders aus als bei angehenden Mathematikern. Zum Curriculum gehören Algorithmen, Analysis, Lineare Algebra und Stochastik.

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