• Katharina Füser
  • 20. Januar 2012

Studentenwohnheime My Heim is my castle

Studentenwohnheime sind nicht gerade die Highclass unter den Wohnmöglichkeiten – sollte man meinen. Weit gefehlt! In einigen lässt es sich ganz gut leben. In diesem Wohnheim wird Tine Wittler nicht mehr gebraucht: Das Max-Kade-Haus in Halle ist sehr modern – sowohl von innen, als auch von außen. Wie es sich darin wohnt, haben uns vier Studentinnen, die dort in einer WG wohnen, berichtet.

Wohnheim am Landrain – Blick auf den Flur
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Wohnheim am Landrain – Blick auf den Flur

Im Studentenwohnheim am Landrain in Halle ist der Name Programm: Im „Haus der internationalen Begegnung“ sind knapp 40 der 180 Plätze zurzeit von Austausch-Studenten belegt. Eine von ihnen, Espe aus Spanien, wohnt in der WG Nummer 14. Hinter dieser Nummer stecken neben Espe noch drei weitere junge Studentinnen: Jule, Franzi und Anne. Seit 3 Jahren leben Franzi und Jule jetzt schon in dem Wohnheim am Landrain, und sie können es nur weiterempfehlen. „Ich habe vorher in einem Hochhaus gewohnt und da war alles viel anonymer. Mir gefällt hier, dass alles sehr viel persönlicher und familiärer ist,“ sagt Franzi. Jule und Franzi studieren beide Jura, Anne Soziologie und Geographie, und Espe hat als Erasmus-Studentin ein Jahr Medien und Kommunikation studiert. Espe ist bei weitem nicht die einzige Austausch-Studentin im Wohnheim. „Vor Espe hatten wir eine koreanische Studentin bei uns wohnen. Und dieses Jahr sind auch viele Italiener und Spanier hier.

Erasmus-Feeling
Insgesamt gibt es viele Erasmus-Studenten in Halle,“ erklärt uns Jule. Möglichkeiten diese kennenzulernen gibt es in dem Wohnheim auch genug. So wohnt man Tür an Tür mit vielen anderen jungen Menschen, und spätestens auf dem Grillplatz vor der Wohnanlage, auf dem Beachvolleyballplatz oder bei einer WG-Party trifft man sich dann.

Der perfekte Mix aus Party und Entspannung
Und trotzdem kann man seine Ruhe haben. Das ist auch wirklich wichtig, schließlich soll im Studentenwohnheim nicht nur gefeiert, sondern auch gelernt werden. Besonders Jule und Franzi sind gerade im Lernstress. Und auch nach dem Lernen ist nicht immer Party angesagt. Manchmal wird auch einfach nur in der WG gekocht. Warum sich die vier Studentinnen ausgerechnet für Halle entschieden haben? „Halle ist eine sehr schöne Stadt, es gibt viele Ausgehmöglichkeiten, und trotzdem ist Halle überschaubar, außerdem hat die Martin-Luther-Universität in Rankings immer wieder gut abgeschnitten,“ erklärt Franzi.

Schönend für den Geldbeutel
Und das 2001 fertig gestellte Wohnheim am Landrain bietet in Halle die perfekte Möglichkeit, sehr nah an der Stadt und trotzdem im Grünen zu wohnen. Mit der Straßenbahn kann man sowohl die Uni als auch die Innenstadt innerhalb von zehn Minuten erreichen. Nicht weniger wichtig für den in der Regel kleinen Studenten-Geldbeutel: Hier ist das Wohnen günstiger als in der Stadt, und das schwere Möbelschleppen kann man sich auch sparen. Die Wohnungen sind voll möbliert und modern ausgestattet, Jede WG hat eine große Küche. Die moderne Gestaltung ist auch einer der Gründe, warum das Haus am Landrain so beliebt ist: Die Architekten haben sich mit dem schilfbewachsenen Regenwasserkanal, den begrünten Dächern, dem Beachvolleyballplatz und den großen hellen Fenstern einiges einfallen lassen, um das Wohnen in der Anlage angenehm zu gestalten. Und falls doch mal irgendwas ist: „Herr Hermann, unser toller Hausmeister, hat für alle Fragen und Probleme immer ein offenes Ohr,“ sagt Jule.

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Wohnheim am Landrain – Blick auf den Flur.
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Der Garten vom Wohnheim am Landrain.
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Fast alle Wohnungen haben einen Balkon.
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