Einnahmen contra Ausgaben Wie viel brauche ich für’s Leben?
Mietkosten, Lebensmittel, Bücher, Versicherungen ... Die Ausgaben, die auf einen Studenten zukommen, sind groß. Jenny und Jan (Namen von der Redaktion geändert) haben das Geheimnis um ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben für uns gelüftet und zeigen, wie viel Geld ihnen für den Alltag bleibt.

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- Jenny und Jan im Finanzcheck: Wir machen den Zwegat.
Jenny (23) studiert Marketing-Management an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. „Mein Studium finanziere ich hauptsächlich über BAföG. Ich bekomme fast den Höchstsatz“, erklärt sie. „In den Semesterferien mache ich meistens Praktika, um ein bisschen Geld nebenbei zu verdienen und Berufserfahrungen zu sammeln. Momentan arbeite ich nebenbei für das Online-Marketing eines Berliner Unternehmens und freue mich über das zusätzliche Geld. Da ich zusammen mit meinem Freund in einer eigenen Wohnung lebe, haben wir natürlich auch noch seine Einnahmen zur Verfügung und kommen damit gut über die Runden.“

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- Neue Schuhe? Für Jenny kein Problem.
Nach Abzug aller Kosten hat Jenny von ihren 1.000 Euro monatlichen Einnahmen ca. 358 Euro übrig. Das bedeutet sparen: „Bücher versuche ich in Bibliotheken zu bekommen oder gebraucht zu kaufen. Was Freizeitaktivitäten angeht, unternehme ich viel in der Natur. Und um von A nach B zu kommen, nutze ich mein Semesterticket für die öffentlichen Verkehrsmittel. Da ich noch familienversichert bin, übernehmen meine Eltern diese Kosten.“

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- Knapp kalkuliert, trotzdem was gespart.
Im Vergleich zu Jan sind Jennys Einnahmen relativ hoch. Jan studiert Medientechnik an der Hochschule Mittweida. Er hat monatlich insgesamt 580 Euro zur Verfügung und erhält mit 170 Euro einen vergleichsweise geringen BAföG-Satz. Um sein Einkommen aufzubessern, arbeitet Jan als studentische Hilfskraft an der Hochschule und wird von seinen Eltern mit monatlich 200 Euro unterstützt. Da er in einer 3er-WG lebt, sind seine Mietkosten etwas geringer, und auch durch die Familienversicherung spart er Kosten. Was allerdings jeden Monat hinzukommt, sind die Kosten für das Auto, das sich Jan leistet, um mobil zu sein. Satte 175 Euro entstehen dadurch im Durchschnitt. Somit kann Jan monatlich 37 Euro auf die Hohe Kante legen.
Laut der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks betragen die durchschnittlichen Monatskosten eines „Normalstudenten“ in Deutschland etwa 750 Euro. Das Institut der deutschen Wirtschaft hat herausgefunden, dass man im Osten deutlich günstiger studieren kann – was vor allem auf die niedrigen Lebenshaltungskosten zurückzuführen ist.
2 Kommentare
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Raus aus der Schuldenfalle...
Peter Zwegat für Arme? ;)
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Geld reicht doch nie
Also bei mir ist am Ende vom Geld immernoch Monat übrig ;) A Aber es ist interessant zu sehen, wie andere Studis das so machen.
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Hochschulinitiative Neue Bundesländer