• Sina Fitzner
  • 12. Oktober 2011

Schöner studieren! Tipps zum Studienbeginn

Wenn du die ersten Wochen erfolgreich überstanden hast, dein Stundenplan steht und du dich auf dem Weg zum Seminar nicht mehr verläufst, dann ist es Zeit, Schritt Zwei deines neuen Lebensabschnittes anzugehen. Hier einige Tipps, die den Studienalltag schöner machen.

Studieren im Grünen - Studenten der Uni Erfurt
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Studieren im Grünen - Studenten der Uni Erfurt

Ohne Moos nichts los – der Studentenjob

Auf die Fragen, warum sich der Kühlschrank plötzlich nicht mehr von alleine auffüllt, wo der edle Wohltäter geblieben ist, der Monat für Monat die Busfahrkarte bezahlt hat und was du machen musst, damit das Wasser warm ist, wenn es aus der Leitung kommt, gibt es nur eines zu sagen: Willkommen im Leben! Klar, das Studium ist nicht die Zeit, in der du auf großem Fuß unterwegs sein wirst. Aber auch auf kleinen Füßen lässt es sich gut wandern. Mit einem Nebenjob kannst du deine Kasse auch ein bisschen auffüllen, beispielsweise als Studentische Hilfskraft. Damit unterstützt du einen Lehrenden deiner Hochschule in einfachen Verwaltungstätigkeiten und bekommst gleichzeitig interessante Einblicke in die Abläufe deiner Hochschule. In einigen Fällen gibt es sogar die Möglichkeit, als Tutor zu arbeiten.

Vier Köpfe können mehr als einer – die Lerngruppe

Zusammen lernt man weniger allein.
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Zusammen lernt man weniger allein.

Einsame Lernstunden in einer kleinen Kammer, an einem wurmstichigen Tisch im matten Schein einer Öllampe gehören der Vergangenheit an. Zum Glück. Denn was nach viel Einsamkeit klingt, hat einstige Studenten womöglich zu Ruhm und Geld gebracht, nicht aber in den sozialen Mittelpunkt des Campuslebens gestellt. Das muss nicht sein. Immerhin hast du dich gerade aus dem elterlichen Nest gepult, hast deine Schulfreunde in alle Himmelsrichtungen verabschiedet und bist dabei, auf eigene Faust neue Pfade zu erkunden. Fußballplatz, Kneipe oder Hochschul-Mensa: Natürlich kannst du auch hier Leute kennenlernen. Aber irgendwann müssen ja auch die Bücher gewälzt werden. Das klappt hervorragend in einer Lerngruppe. Schließlich habt ihr ähnliche Interessen und könnt euch gegenseitig motivieren. Ihr verfolgt alle ein Ziel: die volle Punktzahl in der nächsten Klausur. Und wer sich gemeinsam durch Theorien, Paragraphen und Formeln gewälzt hat, der findet auch zusammen den Weg zur nächsten Kneipe – um auf den Erfolg anzustoßen.

Do you (still) speak english? – das Sprach-Tandem

He, she, it – das „s“ muss mit. Oder wie war das noch gleich? Damit sich das Vokabel lernen, Präpositionen pauken und Deklinationen büffeln auch langfristig lohnt, reicht es nicht, hin und wieder einen sogenannten „OmU“-Film anzuschauen. „Original mit Untertitel“ kannst du auch live haben – und damit nicht nur dein Schulenglisch, -spanisch oder -französisch aufbessern, sondern auch die Schönheiten und Tücken der deutschen Sprache vermitteln. Mit deinem „Tandem-Partner“ radelst du in diesem Fall nicht hintereinander sitzend durch die Stadt, sondern triffst dich in lockerer Atmosphäre zum Sprachenlernen. Kleiner Tipp: Such dir einen Partner auf ähnlichem Niveau. Dann könnt ihr einfach zwischen euren Muttersprachen hin und her wechseln und habt anschließend nicht das Gefühl, den Vokabeltest wieder nicht bestanden zu haben.

Auf zu fremden Ufern – das Auslandssemester

Als Student steht dir die Welt offen.
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Als Student steht dir die Welt offen.

Fünf Klausuren, zwei Hausarbeiten und drei Präsentationen. Wer möchte da nicht einfach mal die Taschen packen und die Biege machen? Nutz die Gunst der Stunde und entwirf einen Plan, wie du dem Stress an deiner Heimathochschule entkommen kannst, ohne dabei komplett dem Faulenzertum zu verfallen. Ein Auslandsaufenthalt kann Wunder bewirken. Nicht nur, dass du für drei bis sechs Monate dem deutschen Alltag entfliehst, neue Lehrformen kennenlernst und interessante Studenten aus alles Teilen der Welt triffst. Die Zeit im Ausland ist eine Erfahrung fürs Leben. Heute kooperieren alle Universitäten und Fachhochschulen mit Partner-Schulen im Ausland. Neben den Klassikern wie USA oder Frankreich stehen dabei oft auf exotischere Alternativen auf dem Programm: etwa osteuropäische Länder oder asiatische Hochschulen. Kleiner Tipp: Informier dich rechtzeitig, denn die Plätze sind – je nach Fachbereich und Größe der Uni – begrenzt. Lass dir am besten mal den Weg zum Auslandsbüro deiner Hochschule erklären. Da sitzen die Experten, von denen du Einzelheiten zu anrechenbaren Studienleistungen, Erasmus-Förderung und Sprachkursen vor Ort sowie einer bezahlbaren Unterkunft erhältst.

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1 Kommentar

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    Herby 07.11.2011 11:51:20

    Super Tipps

    Vielen Dank für die Tipps, davon könnt ihr ruhig noch mehr schreiben ;)

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