Hochschulwahl Die Studienflüsterer
Auf der Suche nach der richtigen Hochschule bist du nicht allein. Auf wen du bei deiner Entscheidung besonders hören solltest, hat Pauline Krebs zusammengestellt.

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- Wie findet man die richtige Hochschule?
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Wer uns bei der Entscheidung unterstützt:
So viele Menschen, so viele Meinungen. Für Papa sollte es mindestens Jura sein, die beste Freundin rät zu Modedesign, die Vernunft sagt Informatik und der Ex empfiehlt dringend Psychologie. Wem können wir am meisten vertrauen?
Wer dich bei der Entscheidung unterstützt
Freunde
Gerade haben wir noch zusammen die Schulbank gedrückt, und schon stehen wir vor dem nächsten gemeinsamen Problem: das Abitur in der Tasche und keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Um dieses Dilemma zu beseitigen, beraten wir uns und schmieden mit der besten Freundin oder dem besten Freund Zukunftspläne. Wir stellen Pro- und Contra-Listen auf und besuchen Hochschulinformationstage, um uns eine Meinung zu bilden. Das hilft und macht gemeinsam gleich doppelt so viel Spaß.
Unsere Freunde hören zu, wenn wir plötzlich an der Fächerwahl zweifeln. Sie geben ihre ehrliche Meinung ab und sagen, ob sie in uns eher die Biochemikerin oder den Kunsttherapeuten sehen. Und vielleicht ergibt es sich ja, dass wir bald zusammen auf einer Universitätsbank hocken.
Eltern
An wen wenden wir uns, wenn es um die eigene Zukunftsplanung geht? Oft an diejenigen, die uns am längsten kennen: unsere Eltern. Sie haben uns bis zum Schulabschluss begleitet und stehen auch bei der Studienwahl beratend zur Seite. Obwohl sich seit ihrer Jugend gerade an den ostdeutschen Hochschulen einiges getan hat, sind sie gute Ratgeber, wenn es um das Für und Wider eines Studienfaches oder eines Studienortes geht. Denn mit unseren Eltern können wir berufliche Pläne ebenso gut besprechen wie unsere Interessenschwerpunkte, schließlich haben sie bereits einiges erlebt. Und eine ehrliche Einschätzung von jemandem, der das Beste für unsere Zukunft im Sinn hat, kann niemals schaden.
Lehrer
Sie kennen uns – manchmal besser, als uns lieb ist. Schließlich erleben sie uns Tag für Tag, bewerten Leistungen, Motivation und Persönlichkeit: unsere Lehrer. Es ist nicht immer ein leichtes Verhältnis, das wir zu ihnen haben, aber in einigen Fällen ist es durchaus inspirierend. Mit einem Lehrer oder einer Lehrerin über die Studienwahl zu sprechen, kann die Entscheidungsfindung unterstützen. Schließlich kennen sie unsere Fächervorlieben und entdecken verborgene Talente, von denen wir noch gar nichts wissen. Und an der Hochschule angekommen, können wir endlich Fächer über Bord werfen, die uns zu Schulzeiten wenig begeistern konnten.
Studienberater
Welche Bewerbungsfristen darf ich nicht verpassen? Was ist eigentlich ein NC? Und wo kann ich bestimmte Fächerkombinationen belegen? Studienberater beantworten uns diese und viele weitere Fragen – von A wie Auslandssemester über B wie BaföG bis hin zu Z wie Zulassungsbegrenzung. Jede Hochschule hat eine zentrale Studienberatung. Dort informieren kompetente Helfer über (fast) jedes Thema.
Außerdem gibt es zumeist auch eine Anlaufstelle, die von Studenten geleitet wird. Diese studentische Studienberatung hilft uns bei allerlei Fragen rund um Hochschule, Campusleben oder studienrelevanten Tipps und Tricks – denn die dort tätigen Berater kennen die Situation aus Sicht der Studierenden. Sind wir dann für unsere Fächer eingeschrieben, übernehmen häufig die Fakultäten oder Institute die studienbegleitende Beratung.
Campus Spezialisten
Wie ist die Informatik an der TU Ilmenau aufgestellt? Wie lebt es sich so in Eberswalde? Und wie schmeckt das Mensa-Essen in Greifswald? Wie es an einer Hochschule und in einer Stadt ist, die wir bisher nur aus dem Internet kennen, wissen am besten diejenigen, die dort zurzeit leben und studieren. Campus Spezialisten, also Studierende der ostdeutschen Hochschulen, haben eigentlich immer ein offenes Ohr. Und zwar rund um die Uhr – nämlich auf schülerVZ, studiVZ und Facebook. Hier erhalten wir echte Insider-Infos – zur Hochschule, zu Seminaren oder zu der Stadt, in der wir in den nächsten Jahren leben werden. Ein weiterer Pluspunkt: Die Campus Spezialisten sind in unserem Alter und verstehen uns daher am besten. Und Insiderwissen ist Gold wert – gerade wenn wir uns nicht entscheiden können, was oder wo wir zukünftig studieren wollen.
Studieren in Fernost
Hochschulinitiative Neue Bundesländer